“Tonnen” Frank Fienbork

Ausstellung “Tonnen”, Frank Fienbork

Eröffnung: Freitag 16. September 2022 um 18 Uhr

Ausstellungsdauer 16. September bis 9. Oktober 2022
Öffnungszeiten: So. von 14 bis 18 Uhr

Raum B1, Bahnhofplatz 1 in Utting

Plakat: www.fienbork-design.de

„Tonnen“ – Eine Ausstellung von Frank Fienbork im raumB1

Frank Fienbork aus Utting am Ammersee ist Grafikdesigner und hat alleine von Berufs wegen einen guten Blick für Details. Er schaut genau hin und findet Schönheit auch an ungewöhnlichen, überraschenden Orten. In seiner Ausstellung „Tonnen“ zeigt er Bilder von – ja, von was denn eigentlich? Was haben seine Bilder mit Tonnen zu tun? Was für Tonnen? (Wer sich überraschen lassen will, sollte den Artikel nicht lesen.)

Die Motive könnten gemalt sein, man erkennt unterschiedliche Strukturen, Erhebungen, Vertiefungen, Materialität. Doch bei naher Betrachtung sieht man keine Pinselstriche, keinen Hinweis auf ein mögliches Malmittel. Stattdessen erahnt man an rauen Stellen Organisches und die glatten Oberflächen könnten aus Metall sein? Eventuell entlarvt man die Bilder schließlich als Fotografien, deren Herkunft sich jedoch nicht erkennen lässt.

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Artikel Kreisbote Landsberg – Die Kunst der Insekten

Ausstellung raumB1 in Utting

Kreisbote Landsberg 17. August 2022 Von Susanne Greiner

Marco Calogeras Arbeiten sind noch bis zum 4. September im raumB1 zu sehen.
Öffnungszeiten: sonntags 14 bis 18 Uhr.
Foto: ©Susanne Greiner

Utting – Die Farben des Prachtkäfers schillern vor allem an der Unterseite. Marco Calogera weiß das. Was er macht, nennt sich „naturwissenschaftliches Zeichnen und Malen“, eine Fertigkeit, die an der Kunstakademie in München gelehrt wird. Calogeras Steckenpferd sind Schmetterlinge und Insekten – die aktuell im raumB1 am Uttinger Bahnhof zu sehen sind. „Die Ausstellung ‚Wunderwelt der Insekten‘ soll auf deren Schönheit aufmerksam machen“, sagt raumB1-Leiter Harry Sternberg. Ein Vortrag des Hornissenexperten Dr. Elmar Billig und ein Tag für Kinder schnüren ein Rundumpaket. Wer Calogeras Bilder und Billigs Wissen bei der Vernissage am Freitagabend aufsaugte, begegnet Insekten anders: mit Respekt für deren Raffinesse und Ästhetik. 

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Marco Calogera ” Wunderwelt der Insekten”

Insekten sind überall auch in unserer nächsten Umgebung. Schauen wir doch mal genauer hin. Es kann sehr spannend und faszinierend sein sie zu beobachten. Das Angebot zur Ausstellung im Raum B1soll auch gerade Kinder ansprechen und neugierig machen.

Plakat: www.fienbork-design.de

Unsere nähere Umgebung ist unser Garten, unser Haus, aber es kann auch die Wiese und der Wald sein. Alles was sich so am Boden und im Wasser bewegt. Ziel ist es zu sensibilisieren, wie wichtig und wunderbar unsere Insektenwelt ist und es ich lohnt alles zu tun sie zu schützen. Insekten sind noch fast überall und lebenswichtig. Je vielseitiger ein Lebensraum ist, desto grösser sind die Artenvielfalt und damit auch die Zahl der Insekten.

Schwerpunkt der Ausstellung mit Rahmenprogramm sind Zeichnungen, Bilder und Fotografien zu Insekten von Marco Calogera. Aufgewachsen ist Marco Calogera am Englischen Garten in München. Damals gab es noch Insekten in Hülle und Fülle, und viele seine Freunde hatten eine private Schmetterlingssammlung. Sie tauschten Schmetterlinge wie andere Briefmarken. Nun könnte man diese Sammelleidenschaft auch für das Insektensterben verantwortlich machen.

Nein, die Ursache für das Insektensterben ist der Verlust der Lebensräume durch Flächenversiegelung, „Überpflege“ von privaten und öffentlichen Gärten und die Landwirtschaft mit ihrem Einsatz von Insektiziden, Pestiziden, Überdüngung und vieles mehr.


Marco Calogeras zeichnerisches Talent kam früh zum Vorschein und bald versuchte er, die Entwicklungszyklen von Schmetterlingen zeichnerisch darzustellen. Als ein guter Freund seines Vaters ihm 1958 zwei Bestimmungsbücher für Schmetterlinge und Insekten schenkte, war sein Interesse vollends geweckt.

Mit Sybille Merian und Bernard Daurin und Jean-Henri Fabre („Erinnerungen eines Insektenforschers“) kam er später in Berührung. Die beiden sind  Insektenmaler, Fabre Meister der akribischen Beobachtung und Beschreibung.

Um das Jahr 1998 kam es dann zur Initialzündung: Durch Zufall wurde Marco Calogera auf das Seminar „Naturwissenschaftliches Zeichnen und Malen“ an der Kunstakademie München unter Frau Barbara Ruppel aufmerksam. Jetzt konnte er die Bilder – wenn auch nicht annähernd so gut wie sein großes Vorbild Bernard Daurin – selber malen.

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Lisa-Marie Roßmann

Uttingerin präsentiert ihre Werke zu Fotografie und Körperstudien

Vom 17. Juli bis zum 07. August 2022 zeigt die junge Künstlerin Lisa-Marie Roßmann ihre Arbeiten im raumB1 in Utting am Ammersee. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeiten zeigt sich in der Anwendung von Spiegelungseffekten, der sie sich sowohl im Bereich der Fotografie, aber auch in anderen Projekten bedient.

Mit der Spiegelung wird den gewöhnlichen Motiven ein gänzlich neuer Charakter durch Verdoppelungseffekte, Abstrahierung und/oder Verzerrung verliehen.

In einem weiteren Projekt wird die Umsetzung von lebensgroßen Körperstudien auf Spiegeln gezeigt. Dabei sind auf je einem Spiegel ein Mann und eine Frau in Frontal- & Profilansicht abgebildet, die sich einander zuwenden. Sie ermöglichen dem Betrachter die Nachvollziehung des anatomischen Muskel- & Proportionsverhaltens mit einer zusätzlichen Finesse: Durch den Maluntergrund Spiegel wird der Beobachter selbst Teil des Kunstwerks.

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Der Betrachter kann sich in die Darstellung integrieren und Synchronizitäten wie auch Unterschiede ergründen. Somit wird das Kunstobjekt für den Betrachter lebendig und zum interaktiven Erlebnis.

Neben zeichnerischen Körperstudien werden auch Fotografien zu sehen sein, deren Wirkung sich durch die Wahl der Perspektive entfaltet.

Midissage: 24.07.22 um 17 Uhr

Raum B1
Bahnhofplatz 1
86919 Utting am Ammersee

Ausstellungsdauer: 17.07 bis 07.08.2022
Öffnungszeiten sind So 14 bis 18 Uhr

Ein erster Eindruck kann online unter www.rossmann-lisamarie.de gewonnen werden.

raumB1 wieder für Besucher geöffnet: Ausstellung von Dieter Finzel

Ausstellung Dieter Finzel

Eröffnung: Freitag 13. Mai 2022 um 18 Uhr
Einführung: Nue Amman


Ausstellungsdauer 14. Mai bis 12. Juni 2022
Öffnungszeiten: Sa. und So. von 14 bis 18 Uhr

Raum B1, Bahnhofplatz 1 in Utting

Plakat: fienbork-design

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Zeit der Verwandlung – Svea Graf

Svea Graf, Bildhauerin und Fotografin

raumB1 Utting, Bahnhofplatz 1
Eröffnung: Freitag 22.4.2022, 17 Uhr
Dauer : 22.4. bis 8.5.2022
Die Künstlerin ist sonntags von 14 – 16 Uhr anwesend
Ansonsten über die Schaufenster sichtbar und abends beleuchtet

Svea Graf ist 1933 in Frauenfeld in der Schweiz geboren und lebt seit 1957 in Utting am Ammersee.

Sie absolvierte die Bildhauerlehre mit Abschluss und Lehrbefähigung in der Schule für Holzbildhauer in Garmisch Partenkirchen. Bekannt wurde sie in der Region durch Bildhaueraufträge für die Schule Mittenwald und das Theresienbad Greifenberg und das Kinderheim in Utting.

1976 hat sie zusammen mit ihrem Ehemann dem Bildhauer Bertram Graf bei der Kreuzigungsgruppe am Bayertorturm in Landsberg am Lech die bildnerischen Ergänzungen durchgeführt.

Plakat: fienbork-design

Seit 30 Jahren zeigt sie ihre  Fotoarbeiten bei Ausstellungen im Süddeutschen Raum. Sie dokumentieren fotografisch die Veränderungen mancher Motive über die Jahre hinweg. Fasziniert begleitet sie Bäume z. B. die Linde von Wessobrunn und Schwifting. Auch den Zauber im Seeholz zwischen Utting und Diessen hat sie fotografisch eingefangen. Es ist für Svea Graf ein Moment des Eintauchens in eine Zauberwelt

Sie hat einen besonderen Blick auf die Welt. Bekannt sind ihre Fotografien der Metalltonnen mit ihren Einlagerungen von Kalk-, Farbresten und Rost, die sie als künstlerische Objekte entdeckte. Die Metalltonnen werden alljährlich im Spätherbst aus dem Ammersee zum Überwintern ans Ufer gebracht.

Auch entdeckte sie die gepressten Kartonagen, die mit ihren Strukturen faszinieren.

Presseartikel aus Süddeutsche Zeitung zu “Zeit ist. der Sarg”

Menschheitsfragen zur letzten Reise

Süddeutsche Zeitung, Landkreis Starnberg, Mittwoch, 23. März 2022

Mit der Ausstellung “Der Sarg” zeigen Andreas Kloker und Axel Wagner im Uttinger B1 eine makaber wirkende Kunstschau. Das Projekt will sich aber weniger dem Tod als dem Umgang mit der eigenen Lebenszeit widmen

Von Katja Sebald, Utting

Andreas Kloker und Axel Wagner haben es getan: Sie haben sich ihren eigenen Sarg gebaut. Die befreundeten Künstler beschäftigen sich seit langem mit dem Thema Zeit. Als “Prolog” zu einer geplanten Ausstellung in Landsberg zeigen sie derzeit im Raum B1 am Uttinger Bahnhofsplatz die Gefäße, in denen sie ihre letzte Reise antreten wollen. Das ehemalige Fremdenverkehrsamt erinnert mit den beiden schräg aufgestellten Särgen hinter den großen Scheiben auf geradezu makabere Weise an eine Aufbahrungshalle – es sei sich jedoch ein Projekt, dass sich weniger dem Tod als dem Umgang mit der eigenen Lebenszeit widmen will, versichern beide Künstler.

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Presseartikel aus Kreisbote Landsberg und merkur.de zu “Zeit Ist. der Sarg”

PresseArtikel von Susanne Greiner aus Kreisbote Landsberg und merkur.de vom 21.03.22

Die Arbeit mit der Endlichkeit

Das Gefäß für die letzte Reise selber bauen “Zeit ist. Der Sarg” – eine Ausstellung im raumB1

Von Susanne Greiner

Utting – Die Physik kennt keine Zeit. Sie ist eine Erfindung des Menschen, um die Erfahrungen von „Vergangenheit“ und „Zukunft“ im wabernden Nebel des uns Umgebenden einordnen zu können. Gerade deshalb ist sie lebensbestimmend – vor allem, weil sie für jeden einzelnen endet. Andreas Kloker aus Schondorf und Axel Wagner aus Greifenberg nähern sich diesem mysteriösen Konstrukt auf künstlerischem Weg: in der Ausstellung „Zeit ist.“, die ab Juli in der Landsberger Zedergalerie zu sehen sein wird. Der Prolog dazu hat bereits begonnen – und zwar mit dem Ende: Wagner und Kloker haben ihre Särge gebaut. Und in Harry Sternbergs Schaufenstergalerie, dem raumB1 in Utting aufgestellt.

Kreisbote Landsberg
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