Der Künstler Volker Kurz hat ein künstlerisches Universum geschaffen: Zeichnungen, Malerei, unterschiedlichste Drucktechniken, aber auch Skulpturen tragen seine Handschrift. Zwei ‚Sterne‘ dieses Universums sind ab dem 29. September im Raum B1 in Utting zu sehen.
Süddeutsche Zeitung, Starnberg, Kultur, 6. Juli 2019
15 Uttinger Künstler locken mit erfrischenden Entdeckungen in ihre Ateliers
Von Katja Sebald, Utting
Ganz Utting war am vergangenen Wochenende von Badegästen besetzt. Ganz Utting? Nein! Einige unbeugsame Kulturinteressierte besuchten die Ateliers der 15 Künstlerinnen und Künstler, die ihre Türen öffneten, um Einblicke in ihr Schaffen zu gewähren. Wer sich trotz großer Hitze auf den Weg gemacht hatte, der durfte nicht nur Kunst direkt am Ort ihres Entstehens erleben, sondern auch ungewöhnliche Räume und verwunschene Gärten besichtigen. Und wer nicht dabei war, kann das Versäumte an diesem Wochenende nachholen: Die Ateliers sind noch am 6. und 7. Juli von 15 bis 20 Uhr geöffnet.
Die Uttinger Galerie Raum B1 präsentiert Hans Dumlers Griechenland-Impressionen
VON NUE AMMANN
Landsberger Tagblatt, 6. Juni 2019
Wie ein unlösbares Puzzle erscheint das einzige, vollständig ausgearbeitete Gemälde Hans Dumlers, das derzeit in der Ausstellung „Griechische Landschaften“ in der Uttinger Galerie raumB1 zu sehen ist. Es ist eines von vielen malerischen Echos der Aufenthalte Dumlers in Griechenland während der Jahre 1966 bis 1968. Dieses eine beispielhafte Acrylgemälde ist eingebettet in eine Sammlung von Skizzen, die der Künstler auf seinen Reisen mit Aquarell, Gouache, Pastellkreiden oder Grafitstift eingefangen hat.
Dumlers „Griechische Landschaften“ überzeugen durch ihre Sperrigkeit und ihre ans Naive grenzende Malweise.
Es sind kleine und zugleich wunderbare Momentaufnahmen eben der Inspiration, die Hans Dumler aus der griechischen Landschaft bezog, die den Hauptteil der Ausstellung stellen und den Betrachter quasi am Entstehungsprozess der später im Atelier entstandenen Gemälde teilhaben lassen.
In der aktuellen Ausstellung im Raum B1 werden Bilder vom Uttinger Künstler Hans Dumler unter dem Titel „Griechische Landschaften“ gezeigt. Der in Utting 2017 verstorbene Hans Dumler wurde 1922 in Köln geboren. 1939 besuchte er die Kölner Werkschulen und 1947 die Akademie der bildenden Künste München und war Meisterschüler von Franz Nagel. Es folgte ein Studium bei Goetz und Singier in Paris. Er siedelte von München über Gut Memming 1992 nach Utting über.
Süddeutsche Zeitung, Starnberg, Seite 2, Kultur, 25. März 2019
Martin Burger zeigt im Uttinger „B1“ seine Acrylgemälde auf Zeitungspapier
Von Katja Sebald, Utting
Martin Burger ist in einer Zeit aufgewachsen, in der ein Stück weißes Papier eine Kostbarkeit war. 1937 in Emmendingen im Breisgau geboren, erlebte er seine Kindheit und Jugend während des Zweiten Weltkriegs und in der Not der Nachkriegsjahre. Bedrucktes Zeitungspapier nutzte er ursprünglich aus reiner Sparsamkeit als Malgrund. Mittlerweile aber sind ihm Überschriften und Bilder aus der täglichen Nachrichtenwelt zur Inspirationsquelle und zum Impuls geworden, auf den er mit seiner Malerei antwortet. „Veränderung“ heißt deshalb die kleine Kabinettausstellung, die Harry Sternberg als Kurator dem Künstler Martin Burger in seinem Uttinger Ausstellungsraum „B 1“ am Bahnhofsplatz ausgerichtet hat.
Martin Burger stellt ab Sonntag, 17. März seine jüngsten Arbeiten im B1, Bahnhofplatz 1, in Utting aus. Vernissage ist am Samstag, 16. März um 18 Uhr. Die Dießener Künstlerin Nue Ammann hält die Eröffnungsrede. Der in Utting lebende Künstler wurde 1937 in Emmendingen im Breisgau geboren.
Treffen zu den Uttinger Ateliertagen 2019 im Raum B1 – Foto Harry Sternberg
Die neue Zusammensetzung der Teilnehmer an den Ateliertagen in Utting steht fest: (von links) Stamatina Medrisch, Peter Dietz, Kahleen Canady, Meike von Arndt, Helmut Vizedum, Barbara Manns, Barbara Burger-Tanck, Martin Burger, Angelika Böhm Silberhorn sowie nicht auf dem Foto: Christiane Noll, Marianne Rahneberg, Mica Knorr-Borocco, Harry Sternberg und – neu Klaus Neizert mit seinem Atelier im Hechenwanger Alten Schulhaus.
Die Ateliertage finden am 29./30. Juni und 6./7. Juli 2019 in den Arbeitsräumen der Künstler statt.
Ammersee Kurier, Seite 7, Kultur, 11. Dezember 2018
Vom Kohleträger zum kohlrabenschwarzen Karikaturisten
Nué Ammann
Utting – Schon zu Schulzeiten wurde er mit Olaf Gulbransson verglichen, als „spitzeste Feder der Nachkriegszeit“ wurde und wird er gerne bezeichnet, und er soll das große Vorbild von Karikaturist Horst Haitzinger in dessen Jugendjahren gewesen sein.Gemeint ist Henry Meyer-Brockmann ein fast Vergessener, dem Harry Sternberg in seiner Galerie B1 am Uttinger Bahnhof derzeit eine Ausstellung widmet.