Vom Erzählen einer Landschaft

Die Uttinger Galerie Raum B1 präsentiert Hans Dumlers Griechenland-Impressionen

VON NUE AMMANN

Landsberger Tagblatt, 6. Juni 2019

Wie ein unlösbares Puzzle erscheint das einzige, vollständig ausgearbeitete Gemälde Hans Dumlers, das derzeit in der Ausstellung „Griechische Landschaften“ in der Uttinger Galerie raumB1 zu sehen ist. Es ist eines von vielen malerischen Echos der Aufenthalte Dumlers in Griechenland während der Jahre 1966 bis 1968. Dieses eine beispielhafte Acrylgemälde ist eingebettet in eine Sammlung von Skizzen, die der Künstler auf seinen Reisen mit Aquarell, Gouache, Pastellkreiden oder Grafitstift eingefangen hat.

Dumlers „Griechische Landschaften“ überzeugen durch ihre Sperrigkeit und ihre ans Naive grenzende Malweise.

Es sind kleine und zugleich wunderbare Momentaufnahmen eben der Inspiration, die Hans Dumler aus der griechischen Landschaft bezog, die den Hauptteil der Ausstellung stellen und den Betrachter quasi am Entstehungsprozess der später im Atelier entstandenen Gemälde teilhaben lassen.

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Hans Dumler Griechische Landschaften

In der aktuellen Ausstellung im Raum B1  werden Bilder vom Uttinger Künstler Hans Dumler unter dem Titel „Griechische Landschaften“ gezeigt.
Der in Utting 2017 verstorbene Hans Dumler wurde 1922 in Köln geboren. 1939 besuchte er die Kölner Werkschulen und 1947 die Akademie der bildenden Künste München und war Meisterschüler von Franz Nagel. Es folgte ein Studium bei Goetz und Singier in Paris. Er siedelte von München über Gut Memming 1992 nach Utting über.

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Kunst mit Nachricht


Süddeutsche Zeitung, Starnberg, Seite 2, Kultur, 25. März 2019

Martin Burger zeigt im Uttinger „B1“ seine Acrylgemälde auf Zeitungspapier

Von Katja Sebald, Utting

Martin Burger ist in einer Zeit aufgewachsen, in der ein Stück weißes Papier eine Kostbarkeit war. 1937 in Emmendingen im Breisgau geboren, erlebte er seine Kindheit und Jugend während des Zweiten Weltkriegs und in der Not der Nachkriegsjahre. Bedrucktes Zeitungspapier nutzte er ursprünglich aus reiner Sparsamkeit als Malgrund. Mittlerweile aber sind ihm Überschriften und Bilder aus der täglichen Nachrichtenwelt zur Inspirationsquelle und zum Impuls geworden, auf den er mit seiner Malerei antwortet. „Veränderung“ heißt deshalb die kleine Kabinettausstellung, die Harry Sternberg als Kurator dem Künstler Martin Burger in seinem Uttinger Ausstellungsraum „B 1“ am Bahnhofsplatz ausgerichtet hat.

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Martin Burger „Veränderungen“

Martin Burger stellt ab Sonntag, 17. März seine jüngsten Arbeiten im B1, Bahnhofplatz 1, in Utting aus. Vernissage ist am Samstag, 16. März um 18 Uhr. Die Dießener Künstlerin Nue Ammann hält die Eröffnungsrede. Der in Utting lebende Künstler wurde 1937 in Emmendingen im Breisgau geboren.

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Treffen im „B1“ – Ateliertage im Blick

Treffen zu den Uttinger Ateliertagen 2019 im Raum B1 – Foto Harry Sternberg

Die neue Zusammensetzung der Teilnehmer an den Ateliertagen in Utting steht fest: (von links) Stamatina Medrisch, Peter Dietz, Kahleen Canady, Meike von Arndt, Helmut Vizedum, Barbara Manns, Barbara Burger-Tanck, Martin Burger, Angelika Böhm Silberhorn sowie nicht auf dem Foto: Christiane Noll, Marianne Rahneberg, Mica Knorr-Borocco, Harry Sternberg und – neu Klaus Neizert mit seinem Atelier im Hechenwanger Alten Schulhaus.

Die Ateliertage finden am 29./30. Juni und 6./7. Juli 2019 in den Arbeitsräumen der Künstler statt.

Spitznahme „Olaf“

Ammersee Kurier, Seite 7,  Kultur, 11. Dezember 2018

Vom Kohleträger zum kohlrabenschwarzen Karikaturisten 

Nué Ammann

Utting – Schon zu Schulzeiten wurde er mit Olaf Gulbransson verglichen, als „spitzeste Feder der Nachkriegszeit“ wurde und wird er gerne bezeichnet, und er soll das große Vorbild von Karikaturist Horst Haitzinger in dessen Jugendjahren gewesen sein.Gemeint ist Henry Meyer-Brockmann ein fast Vergessener, dem Harry Sternberg in seiner Galerie B1 am Uttinger Bahnhof derzeit eine Ausstellung widmet.

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Rüksichtslos höflich

Süddeutsche Zeitung, Starnberg, Seite 2, Kultur, 3. Dezember 2018

Harry Sternberg zeigt in seinem B 1 in Utting Originalkarikaturen des berühmt-berüchtigten Henry Meyer-Brockmann und lädt die Besucher zu einer kleinen Zeitreise in die Fünfziger ein

Von Katja Sebald, Utting

Der große Olaf Gulbransson war sein Lehrer, Erich Kästner entdeckte ihn, Zeitungsredakteure wussten ihn zu schätzen und diejenigen, die er mit spitzer Feder aufspießte, mussten ihn fürchten: Henry Meyer-Brockmann war einer der ganz großen Karikaturisten der deutschen Nachkriegszeit, heute ist er weitgehend vergessen. Harry Sternberg aus Utting ist es zu verdanken, dass man jetzt erstmals wieder einen Blick auf ein Werk werfen kann, das seit einem halben Jahrhundert in einer Privatsammlung schlummerte. In seinem Ausstellungsraum „B 1“ im ehemaligen Fremdenverkehrsbüro am Uttinger Bahnhofsplatz hat Sternberg unter dem Titel „Leute von heute … und gestern“ Originalzeichnungen von Henry Meyer-Brockmann zu einer kleinen Zeitreise in 1950er Jahre arrangiert. „Rüksichtslos höflich“ weiterlesen

Henry Meyer-Brockmann – Der Karikaturist

Rahmenprogramm: Privatvorführung eines Films von Stephan Bastian der für den Bayerischen Rundfunk entstand am 5. Januar 2019 um 11 Uhr. Im Film sind Zeitzeugen die Henry Meyer-Brockmann kannten zu sehen wie z. B. seine Ehefrau Henriette, Angelika Schlund, Werner Finck, Heinz Friedrich, R. Ernst Battenberg, Ernst Maria Lang, Hansi Nadler, Sepp Werkmeister. In der Ausstellung wird auch eine Bildschirmpräsentation zu einigen seiner politischen Karikaturen zu sehen sein.

Im Hinterzimmer des Konsums

Süddeutsche Zeitung, Starnberg, Seite 2, Kultur, 9, Oktober 2018

Almut Winkler baut aus rostigen Erdnussdosen, Plastikblumen und Kronkorken Türmchen und Assemblagen. Im Uttinger Ausstellungsraum „B 1“ zeigt sie ihr Gesamtwerk

Von Katja Sebald, Utting

Experimentelles sei ausdrücklich erwünscht, hatte Harry Sternberg im Sommer bei der Eröffnung seines Ausstellungsraums „B 1“ verkündet. Der Uttinger, selbst als Fotograf und Künstler aktiv, hat das ehemalige Fremdenverkehrsbüro am Bahnhofsplatz 1 für vorerst drei Jahre von der Gemeinde angemietet, um es zur Plattform für unterschiedlichste künstlerisch Ideen zu machen. Nach einer ortsgeschichtlichen Dokumentation steht nun gleich bei der zweiten Ausstellung das Experiment im Mittelpunkt: Almut Winkler hat unter dem Titel „Trash & Treasures“ in dem kleinen Raum ein Gesamtkunstwerk ausschließlich aus Dingen geschaffen, die andere Leute achtlos wegwerfen würden.

Als wären’s Säulen: Almut Winkler neben Stapeln von Klo- und Küchenpapier. (Foto: Franz Xaver Fuchs) „Im Hinterzimmer des Konsums“ weiterlesen

Trash & Treasure

Kommenden Sonntag ab 17 Uhr öffnet der Raum B1 in Utting seine Jalousien für die Ausstellung „TRASH & TREASURES“, die Künstlerin heißt Almut Winkler.

Zu sehen gibt es eine zugleich rotzige wie filigrane Raumgestaltung voller Poesie und Details. „Müll und Schätze“, der Titel verrät: Wertloses wird zu Schätzbarem, die Kraft von Farbe, Form, Material und Symbol wirkt in den Dingen, setzt sie miteinander in Verbindung und erzählt Geschichten, sinnfrei und voller Bedeutung.

TRASH AND TREASURES
RAUM B1
Bahnhofsplatz 1 in Utting

Vernissage 7.Oktober 17 Uhr mit Futter für Körper und Geist- und was auf die Ohren.
Die Künstlerin ist da, vielleicht auch präsent: 8. bis12. Oktober von 19 – 21Uhr.