Stoff des Lebens

Unter dem Motto „Stoff des Lebens“ bespielen die Künstlerinnen Martina Prutscher aus München und Trine Pesch aus Utting  den Raum B1 in Utting.

Die Künstlerinnen zeigen Skulpturen und Malerei. Sie setzen sich künstlerisch mit den organischen Formen auseinander und abstrahieren diese auf individuelle Weise.

Martina Prutscher zeigt aktuelle Arbeiten zu ihrer Werkreihe „Zellen”, in der sie sich immer wieder neu mit den Ursprüngen des Lebens auseinandersetzt.

Martina Prutscher

Sich strecken und recken, bewegen und schwingen – das lieben die gefilzten Skulpturen von Trine Pesch.

Trine Pech

Eröffnung: Freitag, 25. September 2020, 18 – 20 Uhr

Ausstellungsdauer: 26. September bis 4. Oktober 2020
Öffnungszeiten: Sa. und So. 15 – 18 Uhr, Mi. bis Fr. 17 – 19 Uhr

Die Ausstellung ist täglich bis 24 h von außen einsehbar


Es gelten die aktuellen Hygienevorschriften zu den Corona-Maßnahmen.

Raum B1
Bahnhofplatz 1
86919 Utting am Ammersee
raumb1.de

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Einblicke: Videos von Sabine Bretschneider und Andreas Ullrich

vom 14.August bis 20.September 2020 werden wieder neue „Einblicke“ in meinen Raum B1 in Utting gewährt. Durch die Schaufenster zu sehen sind diesmal 4 Videoarbeiten von Sabine Bretschneider und Andreas Ullrich.        

               

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Kammermusik im raum B1

Am Samstag, den 25.07.2020 spielen drei Streicher*Innen aus Landsberg in der Ausstellung von Timur Dizdar sommerliche Musik mit Werken von Giuseppe Giovanni Cambini (trios concertants) und Dvorak (Quarantine).   

Das Konzert beginnt um 11 Uhr im raum B1 in Utting, Bahnhofplatz 1 und dauert etwa 25 bis 30 Minuten.   

Die Musiker*Innen Christiane und Martin Honsálek (Geige und Bratsche) mit Katharina Kraus (Geige) wollen bei geöffneten Fenstern Innen im raum B1 im Stehen bei den Maschinen spielen.  

Ein Musikerlebnis im Freien mit Maske und Abstand!

Kunstwerke vom See: Harry Sternberg

Ammersee Kurier, Seite 2, 10. Juli 2020

,,Ich fotografiere fast nur noch mit dem Smartphone. ” Diesen Satz von einem passionierten Fotografen zu hören, mag überraschen. Harry Sternberg ist dieses Bekenntnis jedoch in keiner Weise unangenehm. Im Gegenteil, nach vielen Jahren, die er in fotografischer Hinsicht ebenso akribisch wie experimentell gearbeitet hat, genießt er diese unkomplizierte, freie Art, Eindrücke festzuhalten,» schließlich hat man das Handy immer griffbereit.

Foto: Nue Amann
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Grenzen Spüren – Meike von Arndt

GRENZEN SPÜREN

Unter dem Motto GRENZEN SPÜREN bespielt die Uttinger Künstlerin Meike von Arndt  den Raum B1 in Utting.

Meike von Arndt hat beobachtet, daß sich fast über Nacht unser Leben in diesem Frühjahr verändert hat. Was macht das mit einem, wenn draußen das Leben vorüberzieht und die Welt plötzlich eine andere wird? In Form einer längeren Meditation, das Tempo drosseln, Abstand nehmen, Stille und während dessen die Veränderung: Große, breite Straßen plötzlich ohne Verkehr, menschenleere Bürgersteige, am Himmel keine Flugzeuge, die Sonne schien, der Himmel wirkte heller als zuvor, Menschen schien es kaum mehr zu geben, eigentlich eine paradiesische Welt. Gedanken mit denen sich Meike von Arndt in den letzten Wochen künstlerisch auseinandersetzte.

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Einblicke: Nekrographien von Gregor Netzer

Weitere „Einblicke“ im Raum B1 in Utting werden gewährt. Durch die Schaufenster zu sehen: Die Nekrographien von Gregor Netzer – “Eigentlich geht es immer um den Respekt vor dem Viech”

Essen gehört zu den Grundbedürfnissen unseres Lebens und damit auch zu jeder Kultur. In Netzers Nekrographien geht es um den Respekt vor den Lebensmitteln. Er will uns ihr Wesen und ihre Schönheit zeigen – etwas, was wir in unserer Gesellschaft nur allzu oft als etwas rein Profanes ansehen.

In der direkten Übertragungen auf das Bildmaterial kommen uns diese toten Tiere in ihrer Präsenz dabei unglaublich nahe. Und es bleibt nicht viel Zeit – der Prozess des Kunstmachens liegt zwischen dem Erlegen und dem Zubereiten und Verzehr. Der Vorgang erinnert an die vera icon der Antike, wie das „Turiner Grabtuch“ oder das „Schweißtuch der Veronika“. Und so stellt sich auch Netzer die Frage, wer dieses Bild eigentlich geschaffen hat: Der Künstler oder das dargestellte Tier?

+++ DES KLEINEN GREGORS TAGESEMPFEHLUNG +++Nekrographien von Gregor Netzer bis 7. Juni – im Raum B1, Bahnhofplatz 1, 86919 Utting DANKE AN DIE LIEBE ELKE FÜR DAS VIDEO

Gepostet von Gregor Netzer am Mittwoch, 13. Mai 2020

Die Nekrographien entstehen in einem direkten Abdruckverfahren vom toten Tier, vom Fisch bis hin zur ausgewachsenen Wildsau. Das Trägermaterial ist Wenzu-Papier, gedruckt wird mit Graphit. Wichtig ist hierbei, dass das Tier nur mit dem Papier in Berührung kommt und nach dem Kunst-Prozess komplett verwertet wird, von der Nase bis zur Zehenspitze.

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Geweih neu inszeniert

Die Objektkünstlerin Matilde Reymendt gibt toten Gegenständen wie Schweinefüßen und Geweihen postum Würde zurück. Ausstellung im B1

Ammersee Kurier, Freitag 6. März 2020

VON DAGMAR KÜBLER

Utting – Die Objektkünstlerin Matilde Reymendt gibt toten Gegenständen wie Schweinefüße und Geweihen postum Würde zurück – Ausstellung im B1. 30 Jahre waren die Landsbergerin Matilde Reymendt und ihre Objektkunst in München ,,im Exil”, nun ist Reymendt alias ,,mariamaggdalena“ wieder in die Heimat zurückgekehrt und stellt erstmals in einer Einzelausstellung im B1 in Utting aus.

Einen Anklang an Heimat scheinen im ersten Moment die Geweihe zu geben, die Hauptdarsteller der ,,Auf ewig Geweiht” betitelten Ausstellung, findet man sie landläufig doch häufig an Gartenhütten, in traditionellen Wirtschaften neben Schießscheiben oder als Kleiderhaken, verdeckt vom Lodenmantel. Den hat Reymendt entfernt mitsamt dem üblichen Klischee der Jagdtrophäe. Sie hat das Geweih neu und ungewöhnlich inszeniert, mit Dingen, die man eben so findet und die man brauchen kann, wie Reymendt sagt.

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