Marco Calogera ” Wunderwelt der Insekten”

Insekten sind überall auch in unserer nächsten Umgebung. Schauen wir doch mal genauer hin. Es kann sehr spannend und faszinierend sein sie zu beobachten. Das Angebot zur Ausstellung im Raum B1soll auch gerade Kinder ansprechen und neugierig machen.

Unsere nähere Umgebung ist unser Garten, unser Haus, aber es kann auch die Wiese und der Wald sein. Alles was sich so am Boden und im Wasser bewegt. Ziel ist es zu sensibilisieren, wie wichtig und wunderbar unsere Insektenwelt ist und es ich lohnt alles zu tun sie zu schützen. Insekten sind noch fast überall und lebenswichtig. Je vielseitiger ein Lebensraum ist, desto grösser sind die Artenvielfalt und damit auch die Zahl der Insekten.

Schwerpunkt der Ausstellung mit Rahmenprogramm sind Zeichnungen, Bilder und Fotografien zu Insekten von Marco Calogera. Aufgewachsen ist Marco Calogera am Englischen Garten in München. Damals gab es noch Insekten in Hülle und Fülle, und viele seine Freunde hatten eine private Schmetterlingssammlung. Sie tauschten Schmetterlinge wie andere Briefmarken. Nun könnte man diese Sammelleidenschaft auch für das Insektensterben verantwortlich machen.

Nein, die Ursache für das Insektensterben ist der Verlust der Lebensräume durch Flächenversiegelung, „Überpflege“ von privaten und öffentlichen Gärten und die Landwirtschaft mit ihrem Einsatz von Insektiziden, Pestiziden, Überdüngung und vieles mehr.

Marco Calogeras zeichnerisches Talent kam früh zum Vorschein und bald versuchte er, die Entwicklungszyklen von Schmetterlingen zeichnerisch darzustellen. Als ein guter Freund seines Vaters ihm 1958 zwei Bestimmungsbücher für Schmetterlinge und Insekten schenkte, war sein Interesse vollends geweckt.

Mit Sybille Merian und Bernard Daurin und Jean-Henri Fabre („Erinnerungen eines Insektenforschers“) kam er später in Berührung. Die beiden sind  Insektenmaler, Fabre Meister der akribischen Beobachtung und Beschreibung.

Um das Jahr 1998 kam es dann zur Initialzündung: Durch Zufall wurde Marco Calogera auf das Seminar „Naturwissenschaftliches Zeichnen und Malen“ an der Kunstakademie München unter Frau Barbara Ruppel aufmerksam. Jetzt konnte er die Bilder – wenn auch nicht annähernd so gut wie sein großes Vorbild Bernard Daurin – selber malen.

Später gründete er die Künstlervereinigung „Die Zeichner“ an der Zoologischen Staatssammlung (ZSM) München mit. Dort hatten sie die einzigartige Möglichkeit, ihre Malvorlagen aus dem Depot der Staatssammlung auszuwählen  auch Vögel und Säugetiere.

Es folgten zahlreiche Ausstellungen in der Zoologischen Staatssammlung München, im Botanischen Garten München, im Landwirtschaftlichen Institut Herrsching und in Halberstadt.

Begleitend zur Ausstellung ist ein Rahmenprogramm geplant mit einem Vortrag mit Video von Dr. Elmar Billig zum Thema „Hornissen hautnah“ zur Vernissage.

©Dr. Elmar Billig
©Dr. Elmar Billig

und ein Kindertag am 17.08.2022 von 9:30 bis 12 Uhr mit Thea Wolf vom Landesbund für Vogelschutz,  der Ortsgruppe Landsberg, zum Thema: „Umweltbildung – Insekten“. Es geht nach dem Besuch der Ausstellung auf die Streuobstwiese des Bund Naturschutz, Ortsgruppe Utting mit Becherlupe und Bestimmungsbuch. Es werden Spiele gemacht und Infomaterialien bereitgestellt.


Info und Anmeldung: bei Thea Wolf, Tel. 08243.3053 oder thea.wolf@lbv.de
bis spätestens 15.8.2022
Altersgruppe
: Kinder von 7 – 10 Jahre

Lisa-Marie Roßmann

Uttingerin präsentiert ihre Werke zu Fotografie und Körperstudien

Vom 17. Juli bis zum 07. August 2022 zeigt die junge Künstlerin Lisa-Marie Roßmann ihre Arbeiten im raumB1 in Utting am Ammersee. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeiten zeigt sich in der Anwendung von Spiegelungseffekten, der sie sich sowohl im Bereich der Fotografie, aber auch in anderen Projekten bedient.

Mit der Spiegelung wird den gewöhnlichen Motiven ein gänzlich neuer Charakter durch Verdoppelungseffekte, Abstrahierung und/oder Verzerrung verliehen.

In einem weiteren Projekt wird die Umsetzung von lebensgroßen Körperstudien auf Spiegeln gezeigt. Dabei sind auf je einem Spiegel ein Mann und eine Frau in Frontal- & Profilansicht abgebildet, die sich einander zuwenden. Sie ermöglichen dem Betrachter die Nachvollziehung des anatomischen Muskel- & Proportionsverhaltens mit einer zusätzlichen Finesse: Durch den Maluntergrund Spiegel wird der Beobachter selbst Teil des Kunstwerks.

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Der Betrachter kann sich in die Darstellung integrieren und Synchronizitäten wie auch Unterschiede ergründen. Somit wird das Kunstobjekt für den Betrachter lebendig und zum interaktiven Erlebnis.

Neben zeichnerischen Körperstudien werden auch Fotografien zu sehen sein, deren Wirkung sich durch die Wahl der Perspektive entfaltet.

Midissage: 24.07.22 um 17 Uhr

Raum B1
Bahnhofplatz 1
86919 Utting am Ammersee

Ausstellungsdauer: 17.07 bis 07.08.2022
Öffnungszeiten sind So 14 bis 18 Uhr

Ein erster Eindruck kann online unter www.rossmann-lisamarie.de gewonnen werden.

Artikel Internetzeitung DAZ (Die Augsburger Zeitung)

Ausstellung zum Brecht-Haus in Utting endet am Wochenende | Die Augsburger Zeitung (daz-augsburg.de)

Ausstellung zum Brecht-Haus in Utting endet am Wochenende

In Utting am Ammersee findet derzeit eine kleine Ausstellung statt, die Brechts Ammersee-Domizil zeigt und von den damit verbundenen politischen Implikationen erzählt.

Die Ausstellung ist nur noch am kommenden Wochenende besuchbar und nur Sa/So zwischen 14 und 18 Uhr geöffnet. „Bekanntlich konnte Brecht das Haus nur kurz sein eigen nennen, und die Winkelzüge, die erforderlich waren, um die Nazis am Zugriff zu hindern, waren einfallsreich. Das wird dort (ziemlich textlastig) im „raumB1“ neben dem Bahnhof Utting dokumentiert“, wie der Augsburger Brechtkreis-Vorsitzende Michael Friederichs erklärt, der am kommenden Samstag von Hochzoll aus (13.25 Uhr) mit dem Zug nach Utting (9-Euro-Ticket) fährt und Brecht-Interessierte zur Mitfahrt bittet.

Im Sommer 1932 kaufte Bert Brecht für 11400 Reichsmark das Haus in Utting, das er offensichtlich nicht von seinen Tantiemen der Dreigroschen Oper bezahlen konnte. Brechts Vater nahm eine Hypothek auf, die ihm der Sohn in Raten zurückzahlen wollte. „Er zog sofort mit der Familie und der Geliebten Margarete Steffin für sieben Wochen ein – um dann nie wieder dorthin zurückzukehren. Denn am Tag nach dem Reichstagsbrand 1933 musste Brecht vor den Nazis mit Frau und Kindern ins dänische Exil fliehen.“

So die Süddeutsche Zeitung, die die Ausstellung mit einem umfangreichen Artikel würdigt.

Zeitungsartikel Ammersee Kurier – Utting: “Auf den Spuren der Familie Brecht”

https://www.augsburger-allgemeine.de/ammersee/ammersee-utting-auf-den-spuren-der-familie-brecht-id63178776.html

AMMERSEE 04.07.2022

Utting: Auf den Spuren der Familie Brecht

Noch bis Sonntag, 10. Juli, ist idie Ausstellung zu Brechts Landhaus in Utting zu sehen.
Noch bis Sonntag, 10. Juli, ist idie Ausstellung zu Brechts Landhaus in Utting zu sehen.Foto: Hertha Grabmaier

An der Geschichte von Bert Brechts Landhaus in Utting besteht großes Interesse. Die Ausstellung ist noch bis 10. Juli geöffnet.

VON HERTHA GRABMAIER

„Vom Ertrag eines Stückes erwarb ich ein Haus in einem großen Garten“ schrieb Brecht in seinem Gedicht „Zeit meines Reichtums“. Das 1932 in Utting erworbene Anwesen bewohnte er mit seiner Mitarbeiterin und Geliebten Margarete Steffin für kurze Zeit, bevor er 1933 zusammen mit seiner Frau Helene Weigl und den beiden Kindern Nazideutschland verließ. Wie das Landhaus dennoch im Besitz der Familie Brecht bleiben konnte, zeigen Unterlagen und Briefe aus der Zeit.

Der helle Raum im B1 bietet den idealen Rahmen für den umfangreichen Schriftverkehr, der die Besucher auf den Spuren der Familie Brecht wandeln und einiges erfahren lässt, was in der Form über Bert Brecht und sein Umfeld nicht so bekannt ist.

Ausstellungsgäste erfahren bislang wenig Bekanntes

Die teilweise handschriftlichen Zeugnisse einer Zeit, als der Umgang mit gepflegter Sprache selbstverständlich war, hinterlassen bei Leserinnen und Lesern eine gewisse Faszination. Neben dem regen Briefwechsel, geben Tagebücher, Inventurlisten, Urkunden und Fotos, Einblicke in einen Familienverbund, der sich in seiner Besitzstandswahrung einiges einfallen ließ, um den Zugriff der Nationalsozialisten auf das Anwesen in Utting erfolgreich zu verhindern. Dieses literarische Erbe lässt ein perfekt ausgeklügeltes Schelmenstück erlebbar werden. Da ist der fingierte Brief Bert Brechts an seinen Vater von 1935, der diesen vor den Repressalien der Nazis schützte.

Handschriftliche Zeugnisse lösen eine gewisse Faszination aus

Nach dem Tod des Vaters 1939 schrieb Berts Bruder Walter Brecht, am 11. Juni 1940 an Marianne Zoff-Lingen, Bert Brechts erster Ehefrau, die dann den bekannten Schauspieler Theo Lingen heiratete: „Ich weiß heute, wie außerordentlich hart Vater gearbeitet hat, um zu seinem sehr bescheidenen Ersparten zu gelangen. Umso bitterer ist mir der Gedanke, dass er in tiefem Unglück und beschwert von dem Gedanken sterben musste, dass gerade dem seiner Söhne, der dessen besonders bedurft hätte, der Anteil an dem Ertrag seines Lebens versagt bleibt“.

Harry Sternberg, Kurator und Organisator im B1 freute sich über die vielen Besucherinnen und Besucher am Eröffnungsabend, die eine interessante Lesung von Friedrich Schloffer und bewegende Musik von Sybille Engels & Jank Jankovic erleben durften.

Wegbegleiter von Hanne Hiobs Straßentheater im raumB1

Utting – Ursula Ebell und Günter Wangerin, Wegbegleiter von Hanne Hiobs (Tochter von Bert Brecht) Straßentheaterprojekten, kamen überraschend zur Eröffnung der Ausstellung „Die Geschichte von Brechts Landhaus in Utting” in den raumB1.

Ursula Ebell, Theaterwissenschaftlerin, war enge Mitarbeiterin Hanne Hiobs bei den Straßentheaterprojekten wie “Der Anachronistische Zug oder Freiheit und Democracy” und „Legende vom Toten Soldaten” angelehnt an Bert Brechts gleichnamige Gedichte. Die Regie führte Thomas Schmitz-Bender.

Der Anachronistische Zug fand erstmals 1979 bundesweit gegen die Wahl von Carl Carstens zum Bundespräsidenten statt. Man warf Carstens seine NSDAP Mitgliedschaft vor.

Im Jahr 1980 formierte sich ein zweiter Zug gegen die Kanzlerkandidatur von Franz Josef Strauß. Sie warfen Strauß Geistesverwandtschaft mit den Nationalsozialisten vor. Es war ein Straßenzug aus Fußgängern und Fahrzeugen wie Kübelwagen, Militärlaster mit Rakete, Militärkapelle und schwarzen Limousinen. Im letzten Wagen waren Puppen zu sehen mit Masken ehemaliger Nazigrößen. Eine Maske trug die Züge von Strauß.

Während des Zuges trug Hanne Hiob das Brecht Gedicht vor.

Foto von Hanne von Günter Wangerin Anfang 2000 in ihrer Wohnung. Sie sitzt auf dem Krokodil aus der Straßeninszenierung Brecht-Gedichts “Legende vom toten Soldaten” (Uraufführung in Verdun, Ende der 80er Jahre).

Thomas Schmitz-Bender war der Regisseur dieser großen Aktionen. Er war es auch der Hiob dafür gewinnen konnte. Ursula Ebell stand Hiob und Schmitz-Bender bei allen ihrer Inszenierungen dramaturgisch zur Seite

Der Maler und Grafiker Günter Wangerin; bekannt für radikale Aktionskunst, gestaltete künstlerisch die Straßeninszenierungen mit. Er erstellte die Politiker-Masken für den Zug.

Er hospitierte in der Kaschierabteilung des Berliner Ensembles und erstellte Bühnenbilder zu Brecht-Inszenierungen wie „Herrnburger Bericht” und „Legende des toten Soldaten”.

Linolschnitt von Günter Wangerin “So, wie es ist, bleibt es nicht” (Ausstellung “Gesichter”, Studio D40 München).
Der Raum Dokumenation zur Straßeninszenierung der Gedichte „Der Anachronistische Zug oder Freiheit und Democracy“ anlässlich der Kunstaktion „Kunst hält Wache“ 75 Jahre Kriegsende in Landsberg am Lech in der Alten Wache im Jahr 2020 mit den Masken von Günter Wangerin
Foto: Harry Sternberg

Zeitungsartikel Kreisbote “Mit Brecht am Uttinger Strand”

Kreisbote Landsberg 17.06.2022
Von Susanne Greiner

Einen poetischen Sommerabend bescherten Friedrich Schloffer (am Mikro), Silvia Kellner (am Briefkasten) und die Musiker Engels & Jankovic (vorne links) dem Publikum bei der Vernissage zu „Die Geschichte von Brechts Landhaus in Utting“ vor dem raumB1.
© Greiner

https://www.kreisbote.de/lokales/landsberg/mit-berthold-brecht-am-uttinger-strand-91616615.html

Kreisbote LL, Mittwoch 22. Juni 2022, Susanne Greiner

Ein Schelmenstück aus Utting – “Die Geschichte vom Brechts Landhaus in Utting”

“Die Geschichte vom Brechts Landhaus in Utting”

Eröffnung: Donnerstag 16. Juni 2022 um 18 Uhr
Lesung: Friedrich Schloffer

Musik: Sybille Engels & Jank Jankovic

Ausstellungsdauer 16. Juni bis 10. Juli 2022
Öffnungszeiten: Sa. und So. von 14 bis 18 Uhr

Raum B1, Bahnhofplatz 1 in Utting

Das Zustandekommen der Ausstellung
In Zusammenarbeit mit Margret Brademann, der ehemaligen Leiterin vom Brecht-Weigel-Haus in Buckow bei Berlin, wird diese Ausstellung über die Geschichte zu Brechts Landhaus in Utting für den Raum B1 konzipiert und gezeigt.

Grundlage ist die Ausstellung von 2016 im Brecht-Weigel-Haus mit dem sogenannten „Utting-Konvolut” mit einigen der 100 Blätter einer Korrespondenz. In dieser fast vollständigen Korrespondenz zwischen Bert Brecht, Walter Brecht und Lisbeth, Theo Lingen, Marianne Zoff-Lingen und Justizrat Adolf Deiler wird gezeigt, wie die Brecht-Familie das erste Landhaus Bert Brechts in Utting der Nazijustiz trickreich abgerungen hat. Dr. Werner Hecht, ein Theater und Literaturwissenschaftler,verstorben 2017 in Berlin, hat das Konvolut entdeckt und nach Buckow gebracht, so dass es dort gezeigt werden konnte. Er hat die Ausstellung in Buckow am 16. Juli 2016 eröffnet.

In der Ausstellung hier im B1 wird mit Kopien der Briefe aus dem „Utting-Konvolut” über dieses Schelmenstück gezeigt, wie die Familie Brecht das Landhaus in Utting behalten konnte. In Fotografien aus dem Bert-Brecht-Archiv der Akademie der Künste in Berlin werden die Protagonisten gezeigt.

Die Protagonisten bei der Geschichte sind

Bert Brecht Rufname Eugen

sein Vater Berthold Friedrich Brecht

sein Bruder Walter Brecht mit Ehefrau Lisbeth Brecht genannt Li

Bert Brechts erste Ehefrau Marianne Zoff und Tochter Hanne Hiob

Theo Lingen der 2. Ehemann von Marianne Zoff

und Adolf Deiler ein befreundeter Justizrat aus Augsburg

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raumB1 wieder für Besucher geöffnet: Ausstellung von Dieter Finzel

Ausstellung Dieter Finzel

Eröffnung: Freitag 13. Mai 2022 um 18 Uhr
Einführung: Nue Amman


Ausstellungsdauer 14. Mai bis 12. Juni 2022
Öffnungszeiten: Sa. und So. von 14 bis 18 Uhr

Raum B1, Bahnhofplatz 1 in Utting

Plakat: fienbork-design

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Zeit der Verwandlung – Svea Graf

Svea Graf, Bildhauerin und Fotografin

raumB1 Utting, Bahnhofplatz 1
Eröffnung: Freitag 22.4.2022, 17 Uhr
Dauer : 22.4. bis 8.5.2022
Die Künstlerin ist sonntags von 14 – 16 Uhr anwesend
Ansonsten über die Schaufenster sichtbar und abends beleuchtet

Svea Graf ist 1933 in Frauenfeld in der Schweiz geboren und lebt seit 1957 in Utting am Ammersee.

Sie absolvierte die Bildhauerlehre mit Abschluss und Lehrbefähigung in der Schule für Holzbildhauer in Garmisch Partenkirchen. Bekannt wurde sie in der Region durch Bildhaueraufträge für die Schule Mittenwald und das Theresienbad Greifenberg und das Kinderheim in Utting.

1976 hat sie zusammen mit ihrem Ehemann dem Bildhauer Bertram Graf bei der Kreuzigungsgruppe am Bayertorturm in Landsberg am Lech die bildnerischen Ergänzungen durchgeführt.

Plakat: fienbork-design

Seit 30 Jahren zeigt sie ihre  Fotoarbeiten bei Ausstellungen im Süddeutschen Raum. Sie dokumentieren fotografisch die Veränderungen mancher Motive über die Jahre hinweg. Fasziniert begleitet sie Bäume z. B. die Linde von Wessobrunn und Schwifting. Auch den Zauber im Seeholz zwischen Utting und Diessen hat sie fotografisch eingefangen. Es ist für Svea Graf ein Moment des Eintauchens in eine Zauberwelt

Sie hat einen besonderen Blick auf die Welt. Bekannt sind ihre Fotografien der Metalltonnen mit ihren Einlagerungen von Kalk-, Farbresten und Rost, die sie als künstlerische Objekte entdeckte. Die Metalltonnen werden alljährlich im Spätherbst aus dem Ammersee zum Überwintern ans Ufer gebracht.

Auch entdeckte sie die gepressten Kartonagen, die mit ihren Strukturen faszinieren.

Presseartikel aus Süddeutsche Zeitung zu “Zeit ist. der Sarg”

Menschheitsfragen zur letzten Reise

Süddeutsche Zeitung, Landkreis Starnberg, Mittwoch, 23. März 2022

Mit der Ausstellung “Der Sarg” zeigen Andreas Kloker und Axel Wagner im Uttinger B1 eine makaber wirkende Kunstschau. Das Projekt will sich aber weniger dem Tod als dem Umgang mit der eigenen Lebenszeit widmen

Von Katja Sebald, Utting

Andreas Kloker und Axel Wagner haben es getan: Sie haben sich ihren eigenen Sarg gebaut. Die befreundeten Künstler beschäftigen sich seit langem mit dem Thema Zeit. Als “Prolog” zu einer geplanten Ausstellung in Landsberg zeigen sie derzeit im Raum B1 am Uttinger Bahnhofsplatz die Gefäße, in denen sie ihre letzte Reise antreten wollen. Das ehemalige Fremdenverkehrsamt erinnert mit den beiden schräg aufgestellten Särgen hinter den großen Scheiben auf geradezu makabere Weise an eine Aufbahrungshalle – es sei sich jedoch ein Projekt, dass sich weniger dem Tod als dem Umgang mit der eigenen Lebenszeit widmen will, versichern beide Künstler.

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