Im Oktober 2019 konnten wir Volker Kurz kurartiert von Elke Jordan & Gregor Netzer noch in einer wunderbaren Ausstellung im raumB1 sehen und erleben.

Im Oktober 2019 konnten wir Volker Kurz kurartiert von Elke Jordan & Gregor Netzer noch in einer wunderbaren Ausstellung im raumB1 sehen und erleben.

Ein wunderbarer Mensch, eine Freundin und unsere liebe Uttinger Künstlerkollegin Barbara Burger-Tanck ist im Oktober im Alter von 84 Jahren verstorben.
Barbara Burger-Tanck ist 1938 in Ratibor/Oberschlesien geboren.

Nach ihrer Lehre als Handweberin studierte sie an der Kunstakademie Nürnberg bei Professor Stefan Eusemann Textildesign. Sie zog nach München und gründete eine eigene Werkstatt in der unterschiedliche Webarbeiten, Kirchenantependien nach eigenen Entwürfen entstanden.
Ihre Arbeiten waren in München, Berlin und Japan zu sehen. Seit 2004 lebte und arbeitete Barbara Burger-Tanck zusammen mit ihrem Mann dem Zeichner Martin Burger in Utting am Ammersee.
Barbara Burger-Tanck war Mitglied im Bayrischen Kunstgewerbeverein und jahrelang Teilnehmerin an den Kunsthandwerkermärkten in Sauerlach und Benediktbeuern.
In Utting hat sie in den letzten Jahren verschiedene Techniken entwickelt und mit unterschiedlichen Materialien experimentiert auch Siebdrucke auf Stoff und Papier. Bilder die aus farbiger Wolle komponiert mit durchsichtigen Plastikstreifen in kräftigen Farben gewebt wurden ergaben einen besonderen Lichteffekt. In einem Rahmen aufgezogen leuchten sie im Fenster wie Glasbilder. Neben den farbigen Arbeiten entstanden sechs fast farblose Tafeln. Wenn man näher herantritt und die Tafeln in verschiedenen Lichteinfällen betrachtet, werden sie lebendig. So wurden schwarzweiße Plastiktüten des Buchheimmuseums in Streifen geschnitten und unterschiedlich zum Webbild komponiert. Dadurch entsteht ein sehr grafischer Effekt.

Barbara Burger-Tanck war von Anfang an seit 2009 Teilnehmerin an den Uttinger Ateliertagen.
Sie arbeitete auch viele Jahre mit Kindern in München und nach dem Umzug nach Utting, in der „Schule der Phantasie“. Die Schule der Phantasie bietet künstlerische Freiräume für Spontaneität und Neugierde. Die Kinder werden zu Abenteuern mit Farben, Formen und Geschichten eingeladen.
Am 22.10.2022 verstarb nun die geschätzte Künstlerin, ein wunderbarer Mensch den wir nicht vergessen werden.

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Die Fotografie in seiner künstlerischen und dokumentarischen Ausdrucksweise ist schon lange meine Leidenschaft.

Meine Fotoarbeiten sind seit 1996 in Gruppen- und Einzelausstellungen zu sehen. Im Laufe dieser Zeit entstanden mit dem Medium der Fotografie serielle Arbeiten wie „eyecatch“, „alles fassade“, „Attersee – Auf den Spuren von Gustav Klimt“, „colerful oman“, „Strukturen und Texturen“, „lichträume“, „natura“ und “opposites & dialogues”. Seit 2017 arbeite ich mit meinem Smartphone an einem Tagebuch in Bildern „en passant – im vorbeigehen“ mit täglich visuellen Eindrücken. Es sind besondere Ausschnitte aus der Welt, so wie ich sie in dem Augenblick wahrnehme. Es ist ein freies und einfaches Arbeiten mit dem immer griffbereiten Smartphone.
„„menschsein“ Harry Sternberg“ weiterlesen
Ausstellung „Tonnen“, Frank Fienbork
Eröffnung: Freitag 16. September 2022 um 18 Uhr
Ausstellungsdauer 16. September bis 9. Oktober 2022
Öffnungszeiten: So. von 14 bis 18 Uhr
Raum B1, Bahnhofplatz 1 in Utting

„Tonnen“ – Eine Ausstellung von Frank Fienbork im raumB1
Frank Fienbork aus Utting am Ammersee ist Grafikdesigner und hat alleine von Berufs wegen einen guten Blick für Details. Er schaut genau hin und findet Schönheit auch an ungewöhnlichen, überraschenden Orten. In seiner Ausstellung „Tonnen“ zeigt er Bilder von – ja, von was denn eigentlich? Was haben seine Bilder mit Tonnen zu tun? Was für Tonnen? (Wer sich überraschen lassen will, sollte den Artikel nicht lesen.)
Die Motive könnten gemalt sein, man erkennt unterschiedliche Strukturen, Erhebungen, Vertiefungen, Materialität. Doch bei naher Betrachtung sieht man keine Pinselstriche, keinen Hinweis auf ein mögliches Malmittel. Stattdessen erahnt man an rauen Stellen Organisches und die glatten Oberflächen könnten aus Metall sein? Eventuell entlarvt man die Bilder schließlich als Fotografien, deren Herkunft sich jedoch nicht erkennen lässt.

Ausstellung raumB1 in Utting
Kreisbote Landsberg 17. August 2022 Von Susanne Greiner

Utting – Die Farben des Prachtkäfers schillern vor allem an der Unterseite. Marco Calogera weiß das. Was er macht, nennt sich „naturwissenschaftliches Zeichnen und Malen“, eine Fertigkeit, die an der Kunstakademie in München gelehrt wird. Calogeras Steckenpferd sind Schmetterlinge und Insekten – die aktuell im raumB1 am Uttinger Bahnhof zu sehen sind. „Die Ausstellung ‚Wunderwelt der Insekten‘ soll auf deren Schönheit aufmerksam machen“, sagt raumB1-Leiter Harry Sternberg. Ein Vortrag des Hornissenexperten Dr. Elmar Billig und ein Tag für Kinder schnüren ein Rundumpaket. Wer Calogeras Bilder und Billigs Wissen bei der Vernissage am Freitagabend aufsaugte, begegnet Insekten anders: mit Respekt für deren Raffinesse und Ästhetik.
„Artikel Kreisbote Landsberg – Die Kunst der Insekten“ weiterlesen„Der Hornissensommer – das unbekannte Leben der friedlichen Riesen“

Das Video aus 2018 ist jeden Tag bis 4. September 2022 von 9 bis 21 Uhr über die Glastüre vom raumB1 Bahnhofplatz 1 in Utting von außen zu sehen.
Dauer ca. 30 Minuten

Insekten sind überall auch in unserer nächsten Umgebung. Schauen wir doch mal genauer hin. Es kann sehr spannend und faszinierend sein sie zu beobachten. Das Angebot zur Ausstellung im Raum B1soll auch gerade Kinder ansprechen und neugierig machen.

Unsere nähere Umgebung ist unser Garten, unser Haus, aber es kann auch die Wiese und der Wald sein. Alles was sich so am Boden und im Wasser bewegt. Ziel ist es zu sensibilisieren, wie wichtig und wunderbar unsere Insektenwelt ist und es ich lohnt alles zu tun sie zu schützen. Insekten sind noch fast überall und lebenswichtig. Je vielseitiger ein Lebensraum ist, desto grösser sind die Artenvielfalt und damit auch die Zahl der Insekten.
Schwerpunkt der Ausstellung mit Rahmenprogramm sind Zeichnungen, Bilder und Fotografien zu Insekten von Marco Calogera. Aufgewachsen ist Marco Calogera am Englischen Garten in München. Damals gab es noch Insekten in Hülle und Fülle, und viele seine Freunde hatten eine private Schmetterlingssammlung. Sie tauschten Schmetterlinge wie andere Briefmarken. Nun könnte man diese Sammelleidenschaft auch für das Insektensterben verantwortlich machen.
Nein, die Ursache für das Insektensterben ist der Verlust der Lebensräume durch Flächenversiegelung, „Überpflege“ von privaten und öffentlichen Gärten und die Landwirtschaft mit ihrem Einsatz von Insektiziden, Pestiziden, Überdüngung und vieles mehr.


Marco Calogeras zeichnerisches Talent kam früh zum Vorschein und bald versuchte er, die Entwicklungszyklen von Schmetterlingen zeichnerisch darzustellen. Als ein guter Freund seines Vaters ihm 1958 zwei Bestimmungsbücher für Schmetterlinge und Insekten schenkte, war sein Interesse vollends geweckt.
Mit Sybille Merian und Bernard Daurin und Jean-Henri Fabre („Erinnerungen eines Insektenforschers“) kam er später in Berührung. Die beiden sind Insektenmaler, Fabre Meister der akribischen Beobachtung und Beschreibung.
Um das Jahr 1998 kam es dann zur Initialzündung: Durch Zufall wurde Marco Calogera auf das Seminar „Naturwissenschaftliches Zeichnen und Malen“ an der Kunstakademie München unter Frau Barbara Ruppel aufmerksam. Jetzt konnte er die Bilder – wenn auch nicht annähernd so gut wie sein großes Vorbild Bernard Daurin – selber malen.
„Marco Calogera “ Wunderwelt der Insekten““ weiterlesenUttingerin präsentiert ihre Werke zu Fotografie und Körperstudien
Vom 17. Juli bis zum 07. August 2022 zeigt die junge Künstlerin Lisa-Marie Roßmann ihre Arbeiten im raumB1 in Utting am Ammersee. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeiten zeigt sich in der Anwendung von Spiegelungseffekten, der sie sich sowohl im Bereich der Fotografie, aber auch in anderen Projekten bedient.
Mit der Spiegelung wird den gewöhnlichen Motiven ein gänzlich neuer Charakter durch Verdoppelungseffekte, Abstrahierung und/oder Verzerrung verliehen.

In einem weiteren Projekt wird die Umsetzung von lebensgroßen Körperstudien auf Spiegeln gezeigt. Dabei sind auf je einem Spiegel ein Mann und eine Frau in Frontal- & Profilansicht abgebildet, die sich einander zuwenden. Sie ermöglichen dem Betrachter die Nachvollziehung des anatomischen Muskel- & Proportionsverhaltens mit einer zusätzlichen Finesse: Durch den Maluntergrund Spiegel wird der Beobachter selbst Teil des Kunstwerks.

Der Betrachter kann sich in die Darstellung integrieren und Synchronizitäten wie auch Unterschiede ergründen. Somit wird das Kunstobjekt für den Betrachter lebendig und zum interaktiven Erlebnis.
Neben zeichnerischen Körperstudien werden auch Fotografien zu sehen sein, deren Wirkung sich durch die Wahl der Perspektive entfaltet.
Midissage: 24.07.22 um 17 Uhr
Raum B1
Bahnhofplatz 1
86919 Utting am Ammersee
Ausstellungsdauer: 17.07 bis 07.08.2022
Öffnungszeiten sind So 14 bis 18 Uhr
Ein erster Eindruck kann online unter www.rossmann-lisamarie.de gewonnen werden.
Ausstellung zum Brecht-Haus in Utting endet am Wochenende | Die Augsburger Zeitung (daz-augsburg.de)
In Utting am Ammersee findet derzeit eine kleine Ausstellung statt, die Brechts Ammersee-Domizil zeigt und von den damit verbundenen politischen Implikationen erzählt.
Die Ausstellung ist nur noch am kommenden Wochenende besuchbar und nur Sa/So zwischen 14 und 18 Uhr geöffnet. „Bekanntlich konnte Brecht das Haus nur kurz sein eigen nennen, und die Winkelzüge, die erforderlich waren, um die Nazis am Zugriff zu hindern, waren einfallsreich. Das wird dort (ziemlich textlastig) im „raumB1“ neben dem Bahnhof Utting dokumentiert“, wie der Augsburger Brechtkreis-Vorsitzende Michael Friederichs erklärt, der am kommenden Samstag von Hochzoll aus (13.25 Uhr) mit dem Zug nach Utting (9-Euro-Ticket) fährt und Brecht-Interessierte zur Mitfahrt bittet.
Im Sommer 1932 kaufte Bert Brecht für 11400 Reichsmark das Haus in Utting, das er offensichtlich nicht von seinen Tantiemen der Dreigroschen Oper bezahlen konnte. Brechts Vater nahm eine Hypothek auf, die ihm der Sohn in Raten zurückzahlen wollte. „Er zog sofort mit der Familie und der Geliebten Margarete Steffin für sieben Wochen ein – um dann nie wieder dorthin zurückzukehren. Denn am Tag nach dem Reichstagsbrand 1933 musste Brecht vor den Nazis mit Frau und Kindern ins dänische Exil fliehen.“
So die Süddeutsche Zeitung, die die Ausstellung mit einem umfangreichen Artikel würdigt.